Kiefer

Kiefer bzw. Kiefernholz zählt zu den wichtigsten Hölzern für massive Echtholzmöbel im Landhausstil und im Shabby Chic, wobei sich diese helle Holzart natürlich schon auf Grund ihrer traumhaft schönen Farbe und Maserung optimal für Möbelstücke empfiehlt, die keinen Farbanstrich erhalten sollen. Aber auch für den gesamten Innenausbau wird Kiefernholz gerne verwendet, denn das Holz wirkt immer leicht, luftig und sonnig. Dabei lohnt es sich zu wissen, dass Kiefernholz an sich nicht gleich Kiefernholz ist, denn unter diesem Begriff wird das Holz der so genannten Gattung Pinus zusammengefasst, zu der auch weitere Nadelhölzer, wie die Hölzer der Tannen, der Lärchen und der Fichten gehören. Dabei wird dieses Holz unter den verschiedensten Namen vermarktet, wobei beispielsweise das Holz von Bäumen aus Skandinavien, Finnland und Russland als Nordische Kiefer bezeichnet wird. Stammt das Holz dagegen aus Polen und dem Gebiet des früheren Ostpreußens, so spricht man auch von der Ostpreußischen Kiefer. Offiziell ist auch die Handelsbezeichnung Rotholz bekannt. Diesen Namen erhielt das Holz durch seine leicht rötliche Färbung. Weitere, damit verbundene, Namen sind auch Baltic Redwood und Redwood. Vermarktet wird das Holz der Kiefer unter anderem auch als Rundholz, als Schnittholz und als Furnierholz, wobei der Möbelkunde als solcher damit nicht wirklich in Berührung kommt. Wer dagegen Holz für den Innenausbau seines Hauses oder zur Individualanfertigung von Möbeln privat einkauft, kann mit diesen Bezeichnungen durchaus konfrontiert werden und sollte sie daher auch kennen. Allerdings kann es sinnvoll sein, Einkäufe und Maßanfertigungen immer dem Profi zu überlassen, damit das fertige Ergebnis wirklich den individuellen Vorstellungen entspricht.

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